Was wird unterrichtet?

Inhalte unserer praktischen Ausbildung

Die Therapeutenvariablen

  • Empathie
  • Absolute Wertschätzung 
  • Echtheit

sollten der Grundpfeiler jeder therapeutischen Ausbildung sein.

In unserer prozessorientierten integrativen Therapie stellen diese drei Variablen keine „Technik“, sondern eine innere Haltung dar (dem Klienten gegenüber, seinem Umfeld aber vor allem sich selbst), die es zu erlernen gibt. Sie kann somit nicht für die Therapiestunden „angelegt“ und nach der Therapiestunde wieder „abgelegt“ werden.

Als Therapeut hast du Kontakt mit „Hilfesuchenden“ Diese Menschen sind sehr sensitiv und spüren schnell ob deine Haltung deiner Persönlichkeit entspricht oder „gespielt“ ist.

Der Vorteil ist, das sich der Klient dadurch von Beginn an angenommen und verstanden fühlt und somit eine tragfähige vertrauensvolle Therapeut-Klient-Beziehung entstehen kann. Durch dieses „angenommen-und-verstanden-werden“ fällt es dem Klienten leichter sich zu öffnen und die Therapiestunden werden offener und intensiver.

Es ist bewiesen, dass eine vertrauensvolle Therapeuten-Klienten-Beziehung einen Großteil des Therapieerfolges ausmacht.

Weitere Informationen und Vorgehensweisen bei der Gesprächspsychotherapie nach Carl Rogers findest du unter:
https://de.wikipedia.org/wiki/Klientenzentrierte_Psychotherapie
https://www.carlrogers.de/grundhaltungen-personenzentrierte-gespraechstherapie.html

Die Verhaltenstherapie ist weltweit, die meist untersuchte und erfolgreichste empirisch belegte Therapiemethode

In unserer prozessorientierten integrativen Therapie geht es uns vor allem um die klar strukturierte Vorgehensweise. Lies dazu auch gerne auch die Texte unten zu dem
7-Phasen-Modell
und dem
Sork(C)-Modell

Diese klar strukturierte Vorgehensweise ist vor allem als Berufsanfänger von großem Nutzen. Es ermöglicht dir den „Roten Faden“ zu behalten um dir und auch deinem Klienten ein hohes Maß an Sicherheit zu bieten.

Durch das SORK (C)-Modell lassen sich „auslösende“ und auch „aufrechterhaltende“ Bedingungen (hierzu gehören Probleme, Umstände, usw.) sehr gut erfassen und dem Klienten vermitteln.

Zur Therapie der verschiedenen Störungsbilder hat die Verhaltenstherapie die unterschiedlichsten „Werkzeuge“, wie zum Beispiel das ABC-Modell, das Kompetenztraining, der sokratische Dialog, usw., die sich sehr gut in den Therapieplan einbauen lassen. Gerade bei Störungsbilder, die dir als Heilpraktiker für Psychotherapie am meisten begegnen, wie Depressionen, Lebenskrisen, Angststörungen usw. hat die Verhaltenstherapie sehr gute Interventionstechniken, die seit Jahren erfolgreich in der Psychotherapie angewendet werden.

Diese Interventionstechniken sowie der „Rote Faden“ gehören also ebenfalls zu unserer prozessorientierten integrativen Therapie.

Dieses Verfahren hat sich erfolgreich durchgesetzt. Die einzelnen Phasen gehen in der Praxis fließend ineinander über.

Phase I:

  • Hierzu gehört eine fundierte therapeutische Beziehung und das „Schaffen“ einer günstigen Ausgangsposition.

  • Das Ziel ist:

  • Die Klärung von Organisatorischem

  • Aufbau einer therapeutischen Beziehung

  • Erarbeiten der Erwartungen des Klienten an die Therapie

  • Das Schaffen von Hoffnung

  • Diagnose & Differentialdiagnose

Phase II:

  • Analyse und Aufbau der Änderungsmotivation.

  • Das Ziel ist:

  • Herausfinden ob die Motivation von dem Klienten selbst kommt oder aber von anderen (Fremd- oder Eigenmotivation)

  • Herausarbeiten welche potenziellen positiven und negativen Konsequenzen durch die Veränderung entstehen können.

Phase III:

  1. Verhaltens- und Problemanalyse.

  2. Das Ziel ist:

  3. Erarbeitung der Bedingungsanalyse (SORKC-Schema und Lerngeschichte)

  4. Funktionsanalyse (Herausfiltern, welche „Funktion“ die Symptome des Klienten für ihn und sein Umfeld haben.

 

 

Phase IV:

  • Zielanalyse und Vereinbarung von Behandlungsinhalten.

  • Das Ziel ist:

  • Therapieziele (und Teilziele) erarbeiten

  • Setzen von Prioritäten

  • Das Planen der spezifische therapeutischen Interventionen.

Phase V:

  • Durchführung der spezifischen Interventionen.

  • Das Ziel ist:

  • Die Anwendung der therapeutischen Interventionen

  • Die Motivation und die Mitarbeit des Klienten aufrecht zu erhalten

Phase VI:

  • Therapiekontrolle: Die Entwicklung der Therapierfolge (und den Teilerfolgen) feststellen und festhalten

  • Das Ziel ist:

  • Die klinischen Erfolge zu erfassen

  • Das weitere Vorgehen zu entscheiden. Zum Beispiel ist es bei Stagnation möglich zur Phase 2/3 zurückzukehren und einen weiteren „Problembereich“ zu bearbeiten

Phase VII:

  • Generalisierung und Optimierung. 

  • Das Ziel ist: 

  • Die Brücke zu schlagen zwischen den gemachten Erfahrungen in der Therapie zu Alltagssituationen

  • Stabilisierung und Rückfallprophylaxe

Merke: Die Regelmäßigkeit des täglichen Übens ist entscheidend für den Therapieerfolg. 

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Das SORKC-Modell verbindet die klassische Konditionierung mit der operanten Konditionierung.

So beziehen sich der Stimulus und die Reaktion auf die klassische Konditionierung, in dem ein Reiz ein bestimmtes Verhalten auslöst.

Die operante Konditionierung finden wir bei Reaktion und Consequenz, wo eine Konsequenz (egal ob positiv oder negativ) ein Verhalten steuert.

Kurz erklärt:

  • Ein Stimulus wird auf einen Organismus (Mensch) ausgelöst.

  • Dies löst eine psychisch-physische Reaktion aus.

  • Daraus ergibt sich eine Konsequenz (Consequenz)

  • Je öfter dieser Vorgang wiederholt wird umso mehr verstärkt sich die Reaktion. Ein bestimmtes Verhaltensmuster auf den Reiz entsteht. (K)

Die Verhaltenstherapie nutzt dieses Wissen um bei psychischen Erkrankungen andere Verhaltensweisen einzuüben und bisherige zu bekämpfen.

Beispiel spezifische Phobie (Angst Auto zu fahren)

Ein Mann (41 Jahre) bekam plötzlich, wie aus „heiterem Himmel“ Panikattacken beim Autofahren. Seither muss seine Frau ihn überall hinfahren und abholen.

S das Autofahren (selbst hinterm Steuer sitzend)

O Hatte vor einem Jahr einen schweren Autounfall

R Panikartige Gefühle mit schwitzen, zittern, Herzrasen, usw.

C keine Panikattacken durch das „nicht-Autofahren“.

K Verlust der Lebensqualität. Abhängigkeit von anderen Menschen (vor allem der Frau)

 

Mehr Informationen zur Verhaltenstherapie findest du unter:
https://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/psychiatrie-psychosomatik-psychotherapie/therapie/psychotherapie/verhaltenstherapie/

Die Systemische Therapie ist eine Bereicherung zu den anderen Therapieformen, da sie den Blickpunkt nicht nur auf den Einzelnen richtet.

Man spricht von dem systemischen Dreieck, welches besagt, dass jeder Mensch sich in einem Netzwerk von Kommunikationsprozessen und Interaktionen befindet, dass sich in drei verschiedene Richtungen erstreckt:

  • auf mich selbst

  • auf die Menschen (mit denen ich lebe)

  • auf die Welt (in der ich lebe)

Dir als Therapeut ermöglicht die systemische Therapie, deinen Klienten und sein "Problemverhalten" im Zusammenhang zu sehen (mit seinen Beziehungen & seiner Umgebung).

Es kann Möglichkeiten bieten Zusammenhänge zwischen der Erkrankung des Klienten und seinen Systemen (Familie, Freunde, Arbeit, usw.) zu erkennen. So lassen sich gemeinsam Lösungsstrategien entwickeln.

Hier einige Grundannahmen der systemischen Therapie:

  • Eine „kranke“ Psyche ist Ausdruck eines „kranken“ Systems. (Familien-, Beziehungs-, Arbeits-System, usw.) Das heißt: Nicht der Einzelne ist zwangläufig krank, sondern das System.

  • In den allermeisten Fällen liegen Störungen der Kommunikation zwischen Mitgliedern eines Systems vor.

  • Veränderungen an einem Teil des Systems wirken sich auf das gesamte System aus.

  • Ein Symptom stellt einen Lösungsversuch dar, das ganze System stabil zu halten. Die systemische Therapie sucht nach Alternativen um dieses Ziel zu erreichen.

In der systemischen Therapie gehen Therapeut und Klient auf „Schatzsuche“. Es werden hier für „alte Problemmuster“ neue Lösungen im Hier und Jetzt gesucht.

Auch die systemische Therapie verfügt über sehr gute und wirksame Interventionstechniken. Die Interventionstechniken z.B. mit zirkulären Fragen, Ausnahmefragen, Metaphern, Bildern, Humor, usw. stellt in unseren Augen eine Bereicherung zum strukturierten Vorgang der Verhaltenstherapie dar. Beides lässt sich optimal kombinieren und anwenden.

Diese Therapieform zeichnet sich mit Humor, Heiterkeit und Optimismus aus. So kommt es nicht auf das Wälzen der Probleme an, sondern darauf individuelle und optimale Lösungen zu finden. Im Aufbau von Selbstwert und Selbstwirksamkeit im Alltag liegt der "Generalschlüssel".

Die Auftragsklärung stellt eine große Bedeutung in der systemischen Therapie dar. Es werden Ziele so lange formuliert und konkretisiert, bis sie für Klient und Therapeut „akzeptabel“ und durchführbar sind. Diese Ziele werden immer wieder (falls die Therapie mehrere Sitzungen dauert) in den Blickpunkt der Aufmerksamkeit gestellt und je nach Situation neu formuliert.

 

Mehr Informationen findest du unter:
https://www.dgsf.org/presse/kurzinfo-systemische-therapie

Das moderne Therapieverfahren Schematherapie hat Methoden aus den verschiedenen Therapieschulen zusammengeführt und kombiniert.

Somit beschäftigt sich die Schematherapie nicht nur mit der aktuellen Problematik, sondern auch mit ihrer Entstehungsgeschichte. Diese ist (zum großen Teil) in der Kindheit und in der Jugend zu finden.

Was ist ein Schema?

Schemata sind Konzepte, die jeder Mensch in seiner Kindheit entwickelt. Es handelt sich um Konzepte:

  • von sich selbst

  • von anderen Menschen

  • und von der Umwelt.

Die Ansammlung von Erinnerungen, Gefühlen und Gedanken entscheiden darüber, wie ein Mensch, später im Erwachsenenalter, mit verschiedenen Situationen umgeht. Dies geschieht nach einem festen Muster. Wenn die Grundbedürfnisse von Kindern und Jugendlichen nach z.B. Liebe, Anerkennung und Zuwendung erfüllt wurden, entwickeln sich gesunde Schemata. Dysfunktionale Schemata entstehen, wenn die Grundbedürfnisse stark vernachlässigt oder nicht erfüllt wurden.

Ziel der Schematherapie ist es:

  • Mit dem Klienten zu erarbeiten, welche Muster sich durch die „Nichterfüllung“ der Bedürfnisse entwickelt haben.

  • Dem Klienten helfen zu verstehen, „wie“ und „warum“ seine Konzepte und Muster entstanden sind.

  • Zu verstehen wie diese entwickelten Muster den Klienten in seinem jetzigen Leben einschränken und behindern

  • Den gesunden Anteil des Klienten so zu stärken, dass er ein zufriedenes Leben führen kann und auch, dass seine Bedürfnisse adäquat befriedigt werden

  • Dazu bedient sich die Schematherapie Methoden aus verschiedenen humanistischen und psychodynamischen Therapien. Dazu gehören unter anderem:

  • Kognitive Therapie nach Aaron T. Beck

  • Verhaltenstherapie 

  • Gestalttherapie

  • Klientenzentrierte Psychotherapie

  • Transaktionsanalyse

  • Focusing 

Die Beziehung zwischen Klient und Therapeut

  • Der Therapeut erfüllt eine begrenzte elterliche Fürsorge für den kindlichen Anteil des Klienten. Somit stellt der Therapeut immer die Frage, „was der kindliche Anteil des Klienten gerade braucht“ (z.B. Trost, Zuspruch, Förderung). Hier spricht man von der „vorübergehenden Nachbeelterung“.

  • Der Therapeut ist dem Klienten beim Erlernen neuer Strategien behilflich (er unterstützt ihn). Der Klient wird vom Therapeuten nicht kritisiert, bestraft oder „belehrt“.

  • Der Klient lernt durch die unterstützende Haltung des Therapeuten neue emotionale Reaktionen.

 

Die Kurzzeittherapie oder Lösungsfokussierte Therapie orientiert sich daran, die "positiven Unterschiede" zu erkennen und zu stärken. Ganz nach dem Motto: "Die Stärken zu stärken, um die Schwächen zu schwächen."

Was also von dem bereits Gewünschten funktioniert, sollte in Zukunft noch verstärkt werden. Dem Klienten werden also seine Stärken aufgezeigt und er lernt sie produktiv für seine individuelle „Lösung“ zu nutzen.

Wie auch bei der kognitiven Verhaltenstherapie liegt der Fokus auf dem aktuellen Alltagsgeschehen und seiner Problematik. Dies ermöglicht ganz aktuell, direkt und zeitnah eine Problemlösung im Alltag zu erzielen.

Entwickelt wurde dieser Ansatz von dem systemischen Psychotherapeuten Steve de Shazer und Insoo Kim Berg .

Das Bekenntnis zur "Einfachheit" ("Simplicity") ist das absolut Neue am Lösungsfokussierten Ansatz.

So geht der Lösungsfokussierte Ansatz davon aus, dass es nicht immer notwendig ist in sehr schwierigen Situationen und Verhältnissen den Klienten zu modellieren und verstehen zu wollen.

Unvoreingenommen beobachtet der Therapeut, was schon alles -wie gewünscht- funktioniert.

Gerade um eine kurzfristige Lösung zu erhalten kann dieser Ansatz sehr gut in die prozessorientierte integrative Therapie nach Sokrates eingebaut werden. Je nach Thematik des Klienten gibt es auf seinem Weg Zwischenfälle, die zuerst bearbeitet werden sollten. Dabei kann die Kurzzeittherapie nach Steve de Shazer helfen.

Mehr Informationen findest du unter:
https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%B6sungsorientierte_Kurztherapie

Nach der praktischen Ausbildung besitzt du ein gutes therapeutisches „Grundgerüst“, um gleich in deiner eigenen Praxis arbeiten zu können. 

Gerne stellen wir dir unser Modell der PIT nach Sokrates vor. Komm vorbei und informiere dich!

 


 

Wie sieht die praktischen Ausbildung aus?

Vorinformation:
Die meisten Menschen, die dir während deiner therapeutischen Laufbahn begegnen, leiden unter neurotischen (lebensgeschichtlich bedingte) psychischen Problemen. Das Aufdecken der Ursachen und Aufrechterhaltung neurotischer Problembereiche und die dazugehörigen Gefühls-, Denk- und Verhaltensmuster sind wichtige Lerninhalte unserer Ausbildung.


Unsere Ausbildung ist realitäts- und praxisbezogen. Ein strukturierter und klar gegliederter Ablauf ist uns sehr wichtig.

Hier bekommst du einen ersten Einblick:

  • Das erste Telefongespräch
    Hier entscheidet es sich zum Beispiel, ob der Klient tatsächlich zum Termin erscheint oder nicht. Lerne unter anderem genügend Informationen zu sammeln, um dich auf das erste Gespräch in der deiner Praxis vorbereiten zu können und einiges mehr.

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  • Der erste Kontakt in deiner Praxis
    Wie kann ich dem Klienten seine Unsicherheit/Angst nehmen, damit er sich vom ersten Moment an angenommen fühlt? Dies kann zum Beispiel durch gezielten Smalltalk erreicht werden. Auch du als Therapeut erhältst  hier schon die ersten Informationen für die Anamnese (wie ist das äußere Erscheinungsbild des Klienten, wie spricht er, was drücken Mimik und Gestik aus, usw.).

 

  • Nun geht es zum Erstgespräch:
    Was ist notwendig um eine vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen und eine tragfähige Beziehung herzustellen? Dazu gehört die Grundhaltung, die durch Empathie, Wertschätzung und Echtheit gekennzeichnet ist, sowie der Aufbau eines professionellen Rapports. Die Rahmenbedingungen (z.B. welche Ziele hat der Klient, kam er aus eigenem Willen, usw.) zu klären ist ein weiterer Punkt des Erstgespräches.

 

  • Eine strukturierte Herangehensweise
    Durch die strukturierte Herangehensweise findest du gemeinsam mit dem Klienten heraus, wie das Beschwerdebild entstanden ist und durch welche Bedingungen es aufrechterhalten wird. Gerade bei neurotischen Erkrankungen ist die Entstehung bereits in der Kindheit oder Jugend möglich (muss aber nicht). In dieser Phase geht es darum, dem Klienten Bewusstheit zu schaffenstift.png

 

  • Realistische Ziele und Teilziele herausfiltern
    Du lernst bei uns, wie du gemeinsam mit dem Klienten, realistische Ziele und Teilziele herausfilterst und diese dann formulierst. Um die formulierten Ziele zu erreichen, lernst du verschiedene therapeutische Methoden, die individuell auf den Klienten abgestimmt, angewendet werden können.

 

  • Umgang mit schwierigen Situationen
    Das intensive Üben von schwierigen Situationen, Stagnation in der Therapie, Widerstand des Klienten, Umgang mit starken Emotionen, psychiatrischen Notfällen (z.B. Delir, Suizidalität) ist ein ganz wichtiger Bestandteil der Ausbildung. 

 

  • Beenden einer Therapie
    sanduhr.png Auch das Beenden einer Therapie wirst du bei uns lernen. Dazu gehören zum Beispiel Erfolge des Klienten zu stabilisieren, Frühwarnzeichen erkennen zu lernen, einen Krisenplan zu erstellen, usw.

 

Durch unsere praktische Ausbildung werden Grundlagen geschaffen, die für jede erfolgreiche Therapie essentiell wichtig sind. Dazu gehören:

  • Die therapeutische Grundhaltung, die durch Empathie, Echtheit und Wertschätzung geprägt ist
  • Das aktive Zuhören (wie ein „Seelsorger“)
  • Die "Ursachen" zu suchen und Möglichkeiten zur Verbesserung zu finden
  • Und natürlich das Begleiten des Patienten zum Weg der Besserung und der Veränderung. 

 
Was solltest du mitbringen?

  • Mut und Motivation zum Lernen durch Selbsterfahrung 
  • Das Interesse an professioneller Beziehungsgestaltung
  • Bereitschaft zur kritischen Selbstreflexion sprechen.png
  • Das Engagement, das gelernte im Alltag zu üben und umzusetzen
  • Das Interesse mit anderen Menschen in Interaktion zu treten

Um das Erlernte wirklich zu verstehen und zu vertiefen arbeiten wir auch in Kleingruppen mit Videokameras. Hier werden „Therapiestunden“ dargestellt, analysiert und reflektiert. 
 

Nach dieser Ausbildung soll es jedem (angehenden) Heilpraktiker Psychotherapie möglich sein, sich in die Klienten "hinein-zu-fühlen" und ihn kompetent mit den erlernten therapeutischen "Werkzeugen" durch die Therapie zu begleiten.
Nicht nur die "Krankheit" sollte gesehen werden, sondern der Mensch in seiner Situation mit seiner Geschichte, seinen Eigenheiten und seinen Ressourcen.  Du kannst das Erlernte sofort in deiner eigenen Praxis anwenden. 

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