Ich & familylab – wie kam es dazu?

Ich habe 2001 meinen Abschluss als staatlich anerkannte Erzieherin gemacht. Danach war ich in den unterschiedlichsten Einrichtungen mit Kindern/Jugendlichen in den verschiedensten Altersgruppen tätig. Ich bekam also einen Einblick in ganz verschiedene Konzeptionen und Ansätze. Mit einigem war ich einverstanden aber vieles erschloss sich mir nicht. In der Arbeit mit den Kindern, mit den Fragen der Kinder, mit ihren Themen und ihren Interessen stellten sich immer wieder die gleichen Fragen:

  • Ist die Regel wirklich sinnvoll?
  • Warum tun wir das so?
  • Was brauchen die Kinder wirklich?
  • Warum tut das Kind dies und das gerade?
  • Was will mir das Kind mit seinem Verhalten sagen?
  • Was sagt das Kind dazu?
  • Warum fühlen sich manche Aussagen nicht stimmig für mich an?
  • Usw.

Ich versuchte Antworten zu finden und las jede Menge Bücher und war stundenlang im Internet unterwegs. Durch die Ausbildung und verschiedene Einrichtungen, hatte ich schon von dem Familientherapeut Jesper Juul gehört. Nicht nur seine Aussagen, sondern gerade seine Einstellung den Menschen, vor allem den Kindern und Eltern gegenüber, faszinierten und berührten mich. Es waren nicht nur theoretische Worte, sondern eine nachvollziehbare Sprache, die meine Emotionen ansprach. Das imponierte mir sehr. 

Als ich später meine Ausbildung zum psychotherapeutischen Heilpraktiker begann und eine Zusatzqualifikation zur Gesprächspsychotherapie absolvierte fiel mir wieder Jesper Juul ein. So setzte ich mich wieder ans Internet und stöberte durch die Seite familylab.de. 

Ein Angebot sprang mir ins Auge und lies mich nicht mehr los: familylab-Seminarleiter. Das wollte ich…und so meldete ich mich an. 

Zwei mal vier Tage mit Menschen aus ganz Deutschland. Mathias Völchert, der Leiter von familylab Deutschland, leitet dieses Seminar. Auch zwei weitere familylab- Fachkräfte unterstützen ihn. 

Nach dieser Zeit war ich sicher. Jeder einzelne Mensch, jede Mama, jeder Papa, jede pädagogische Fachkraft kann von diesen Inhalten profitieren. Weil hier „Erziehung“ spürbar gemacht wird. 

Dieses „fühlen können“ verändert einiges. Genau das ist es was ich mit Ihnen teilen möchte. 

Darauf freue ich mich!

Auf eine gute Zusammenarbeit

 

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